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Die Geburtsstunde der Priener Gebirgsschützenkompanie findet sich in einer äußerst unruhigen Zeit des 16. Jahrhunderts wieder. 1504 wurde Prien mit schweren Verwüstungen und Brandschatzungen heimgesucht.
Allerorts setzten sich dann Bauern und Handwerker selbst zur Wehr und bildeten freiwillige Stadt- und Landfahnen, die Vorgänger unserer Gebirgsschützenformationen.

Nach dem Schmalkaldischen Krieg (1546-1547) entstand in Prien 1550 die erste Schießstätte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gebirgsschützenkompanie im Jahr 1552, sie ist somit der älteste Verein der Marktgemeinde Prien.

1617 etablierten sich neben dem Priener Landfahn die Feuerschützen und anstelle der ersten errichteten Schießstätte wurde eine neue hölzerne Schießhütte errichtet, 1672 neuerdings gezimmert und 1686 neu aufgebaut, die bis 1731 bestand. Dort schossen die Feuerschützen und die Angehörigen des Priener Landfahn.

Im Mai und Juni 1809 folgten für die Priener Gebirgsschützen Einsätze an der Tiroler Achen und bei Sachrang.
Danach folgte eine lange Friedenszeit und die Kompanien wurden nicht mehr  eingesetzt. 1851 stellt das Landgericht Prien die Stärke der Gebirgsschützenkompanie Prien mit 42 Mann fest und gibt die Empfehlung, die Uniformierung der bisherigen heimischen Gebirgstracht im Priener Bezirk anzupassen.

Am 4. Juni 1869 löste sich die Gebirgsschützenkompanie Prien nach mehrheitlichem Beschluss auf.

Nach fast dreijähriger Vorbereitungszeit wird am 14. April 1961 die Gebirgsschützenkompanie wieder gegründet und die Gründungsmitglieder wählen zugleich die erste Hauptmannschaft mit Hauptmann Ferdinand Hacker an der Spitze. Ihm folgen 1966 Hermann Hartinger, 1985 Helmuth Steindlmüller, 1993 Hans Schuderer und 2003 Rudolf Holthausen.

Das Vereinszeichen der Kompanie ist seit der Wiedergründung die „Hl. Katharina von Alexandrien“, sie ist auch die Patronin der Marktgemeinde Prien. Das Abzeichen wird von allen aktiven Schützen am linken Oberarm der Montur auf einer weißblauen Armbinde getragen.

Neben den traditionellen Ausrückungen zu Patronatstag, Maiandacht, Fronleichnamsprozession, Bataillonsfest, Volkstrauertag, Christkindlanschießen udgl. wird der Schießsport mit Luftgewehr/pistole, Kleinkalibergewehr und Großkalibergewehr ausgeübt. Im Dezember werden die besten Schützen des Jahres ermittelt und der Schützenkönig proklamiert.

Oberstes Ziel des Vereins ist die Pflege, der Erhalt und die Weitergabe des wehrhaften Brauchtums.
Zwei Johann Nepomuk Standbilder und drei Feldkreuze werden mit Unterstützung von Ehrenoberleutnant Paul Panzer von der Kompanie gepflegt.

Die Nachwuchsförderung und Jugendarbeit ist der Hauptmannschaft von Beginn an ein großes Anliegen.

Der Spielmannszug der Kompanie wird bereits fünf Jahre nach der Wiedergründung 1966 gegründet.
Er ist mittlerweile der älteste aktive Spielmannszug des Bataillons.

Derzeit hat die Kompanie 190 Mitglieder, davon 45 Aktive und 20 Spielleut, (Mädel und Buben).

Am 9. und 10. Juli 2011 feierte die Kompanie den 50. Jahrestag der Wiedergründung mit den 17 Kompanien des Bataillons Inn-Chiemgau.

Im Vorfeld der Vorbereitungen zum 50. Wiedergründungsfest hat die Kompanie im Februar 2011 eine Vereinschronik herausgegeben. Das 250 Seiten umfassende Buch „Chronik der Gebirgsschützenkompanie Prien am Chiemsee e.V.“


Prien, am 04. September 2013
Walter Vogl
Kompanieschreiber

Gebirgsschützenkompanie Prien


Aktuelle HAUPTMANNSCHAFT:

Hauptmann: Rudolf Holthausen

 

Oberleutnant, stellvert. Hauptmann, Schützen- u. Waffenmeister

und Salutzugführer: Josef Kirner

 

Leutnant/Zahlmeister: Thomas Filberth

 

Leutnant/Schriftführer: Walter Vogl

 

Leutnant/Tambour: Helmut Schmidt

 

Fähnrich: Lukas Sommer

 

Oberjäger: Bernd Fischbacher

 

Oberjäger/Spielmannszugleiter Manfred Ritter


Hauptmannschaft 2015

(hintere Reihe v.l.) Thomas Filberth, Rudolf Holthausen, Lukas Sommer, Josef Kirner,

(vordere Reihe v.l.) Manfred Ritter, Walter Vogl und Helmut Schmidt

(unten) Bernd Fischbacher


Bernd Fischbacher


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